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Nährwerttabellen im Alltag lesen und richtig einordnen

  • Autorenbild: Timea
    Timea
  • 20. Apr. 2024
  • 12 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Als eine liebe Stammkundin mich süß zu meiner Schwangerschaft beglückwünschte, wurde mir klar, dass ich mich ziemlich gehen gelassen hatte. Ja, mit 48 Jahren sollte man sich eigentlich nicht mehr darüber wundern, dass die Kilos besonders rund um Hüfte und Bauch anfangen anzusetzen. Die körperlichen Veränderungen hatten also nichts mit den Freuden der Mutterschaft zu tun. 😊 (Meine arme Kundin war total verlegen)


Meine Ernährung war zu diesem Zeitpunkt bereits fast vollständig zuckerfrei, weizenfrei, milchfrei und histaminarm. Mit den Zutatenlisten kam ich gut zurecht. Was mir jedoch völlig fehlte, war ein Gefühl für die Zahlen dahinter.


Kalorien, Fett, Zucker, Salz – sie standen auf jeder Verpackung, aber ich wusste lange nicht, wie ich sie wirklich einordnen soll. Deshalb ist dieser Artikel entstanden.


Du kannst die einzelnen Abschnitte auch unabhängig voneinander lesen und direkt dort einsteigen, wo dein Interesse liegt.



Was erwartet dich in diesem Artikel?


1. Was Nährwerttabellen als Orientierung

3. Wie Zahlen und Körperreaktionen zusammengehören

4 . Zum Schluss


Eine Familie kauft in einem Geschäft ein und sie sehen die Etiketten auf den Produkten
Bewusst Einkaufen | Foto: Syda Productions von Canva

Nährwerttabellen als Orientierung


Wenn du das nächste Mal im Supermarkt stehst und eine Verpackung in die Hand nimmst, lohnt sich ein Blick auf die Rückseite. Dort findest du die Nährwerttabelle – klein, unscheinbar, aber überraschend aussagekräftig.


Sie zeigt dir, wie viele Kalorien ein Produkt enthält und wie sich Fett, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz zusammensetzen – meist pro 100 Gramm oder 100 Milliliter. Manchmal zusätzlich pro Portion.


Diese Angaben helfen dir nicht, „perfekt“ zu essen. Aber sie helfen dir, bewusster zu entscheiden.


Warum ist das wichtig? 


Ob du dein Gewicht stabilisieren möchtest, mehr Energie im Alltag brauchst oder bestimmte Lebensmittel besser vertragen willst – die Nährwerttabelle gibt dir eine erste Orientierung.

Sie zeigt dir auf einen Blick, ob ein Produkt zu deinen aktuellen Bedürfnissen passt oder eher nicht.


Nicht als starre Regel, sondern als Orientierung im Alltag.

Foto von gemischten Streifen mit verschiedenen Arten von gesunden und ungesunden Lebensmitteln.
Unterschiedliche Nährwerte | Foto: indavostrovska von Getty Images

Die Basis auf einen Blick


Bevor wir in die Details gehen, hier eine kurze Orientierung zu den wichtigsten Angaben.

  

Kalorien und Energie: Jede Kalorienzahl, die du siehst, repräsentiert die Energie, die das Lebensmittel liefert. Diese Energie wird gemessen in Kilokalorien (kcal) und gibt dir Aufschluss darüber, wie viel dieses Lebensmittel zu deinem täglichen Energiebedarf beiträgt. Dies ist besonders wichtig, wenn du versuchst, dein Gewicht zu managen, da ein Gleichgewicht zwischen der aufgenommenen und verbrannten Energie entscheidend ist.


Kohlenhydrate und Zucker: Kohlenhydrate, einschließlich Zucker, sind deine Hauptenergiequellen. Hier ist es wichtig, zwischen Gesamtkohlenhydraten und "davon Zucker" zu unterscheiden, da dies zeigt, wie viel des schnellen Zuckers du mit jeder Portion aufnimmst. Dies ist besonders kritisch, wenn du auf deine Blutzuckerwerte achten musst, zum Beispiel als Diabetiker. 


Fett ist nicht gleich Fett: Die Angaben zu Fetten, einschließlich gesättigter Fettsäuren, geben dir Hinweise darauf, wie „reichhaltig“ das Lebensmittel ist. Gesättigte Fette, oft in Butter, Käse und Sahne gefunden, sind bekannt dafür, den Cholesterinspiegel zu beeinflussen, was wiederum Einfluss auf die Herzgesundheit haben kann. Ungesättigte Fette, wie sie in Olivenöl und Avocados vorkommen, können hingegen positive Effekte auf dein Herz haben. 


Eiweiß (Protein) – der Baumeister: Protein hilft nicht nur beim Muskelaufbau und der Reparatur, sondern auch bei der Herstellung von Enzymen und Hormonen. Wenn du aktiver bist, vielleicht sogar viel trainierst, wird ein höherer Proteinkonsum oft empfohlen, um die Muskulatur zu unterstützen und zu stärken. 


Salz – mit Vorsicht zu genießen: Zu viel Salz kann deinen Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herzerkrankungen steigern. Daher ist es nützlich, den Salzgehalt in den Lebensmitteln, die du regelmäßig konsumierst, im Auge zu behalten, insbesondere wenn du, wie mein Mann, auf deinen Blutdruck achten musst. 


Lebensmittelprodukte mit Kalorienangaben auf einem Holztisch. Konzept zur Gewichtsreduktion.
Kalorien und Energie | Foto: Africa von Canva

Die wichtigsten Angaben in der Nährwerttabelle


Kalorien und Energie


Ein tiefgehendes Verständnis der Kalorien, die Energieeinheit in Lebensmitteln, ist unerlässlich, um Ernährungsentscheidungen bewusst zu treffen. Dieser Abschnitt erklärt, wie du Kalorienangaben zur Gewichtskontrolle und zur Optimierung deines Energielevels nutzen kannst, und unterstützt dich dabei, eine ausgewogene Ernährung zu pflegen. Zusätzlich stelle ich ein cooles Tool vor, das nicht nur deine täglichen Kalorien zählt, sondern auch personalisierte Ernährungspläne bietet und deine Fortschritte beim Erreichen deiner Gesundheitsziele überwacht. 


Kalorien sind eine Maßeinheit, die angibt, wie viel Energie die Lebensmittel liefern, die du zu dir nimmst. Diese Energie ist essenziell, da dein Körper sie für alle Funktionen und Aktivitäten benötigt, von der Atmung bis hin zur Bewegung. Wenn du dein Gewicht kontrollieren oder abnehmen möchtest, spielt die Kalorienanzahl eine entscheidende Rolle. 


Grundumsatz und Stoffwechsel: 

Jeder Mensch hat einen Grundumsatz, also die Menge an Energie, die der Körper im Ruhezustand benötigt, um seine vitalen Funktionen aufrechtzuerhalten. Wenn du abnehmen möchtest, solltest du versuchen, weniger Kalorien zu konsumieren, als dein Körper täglich verbraucht. Hierbei ist es hilfreich, deinen ungefähren Grundumsatz zu kennen, der durch Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gewicht und Aktivitätsniveau beeinflusst wird. 


Aktivitätsniveau: 

Dein täglicher Gesamtkalorienverbrauch setzt sich nicht nur aus dem Grundumsatz zusammen, sondern auch aus der Energie, die du durch körperliche Aktivität verbrennst. Das bedeutet, dass wenn du beispielsweise regelmäßig trainierst, dein Kalorienbedarf steigt. Diesen zusätzlichen Bedarf zu berücksichtigen, ist wichtig für einen effektiven Trainingsplan. 


Energiequellen: 

Es ist nicht nur wichtig, wie viele Kalorien du zu dir nimmst, sondern auch aus welchen Quellen diese Kalorien stammen. Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, reichhaltige Proteine wie Hülsenfrüchte und gesunde Fette wie Avocados sollten den Großteil deiner Kalorienzufuhr ausmachen. Diese Nährstoffe sättigen länger und liefern Energie über einen längeren Zeitraum, was besonders wichtig ist, wenn du längere Zeit aktiv bist oder zwischen den Mahlzeiten nicht snacken möchtest. 


Kalorienzählen als Werkzeug: 

Wenn du dir unsicher bist, wie viele Kalorien du täglich zu dir nehmen solltest, kann das Zählen von Kalorien ein nützliches Werkzeug sein. Es hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern auch dabei, ein Bewusstsein für die Mengen und Arten von Lebensmitteln zu entwickeln, die du isst. Viele Menschen sind überrascht zu erfahren, wie kalorienreich bestimmte Lebensmittel sind und wie schnell sich kleine Snacks zu einer erheblichen Kalorienmenge summieren können. 


Versteckte Kalorien:

Achte auf versteckte Kalorien in Getränken und Fertigprodukten. Softdrinks, Alkohol und Saucen können überraschend hohe Kalorienmengen enthalten, die oft übersehen werden. Das Lesen von Nährwertetiketten kann dir helfen, diese Fallen zu vermeiden und bewusstere Entscheidungen zu treffen. 


Tägliche Kalorienbedarf

Die tägliche Kalorienaufnahme hängt stark von der individuellen körperlichen Aktivität, dem Alter, dem Geschlecht und dem metabolischen Gesundheitszustand ab. Allgemein gilt: 


  • Frauen: ca. 2000 kcal pro Tag 

  • Männer: ca. 2500 kcal pro Tag 


Diese Werte können je nach den oben genannten Faktoren niedriger oder höher sein. 


Lebensmittel mit hohem Kohlenhydratgehalt: Reis, Nudeln, Müsli, Brot, Bagel
Kohlenhydrate | Foto: MediaProduction von Getty Images Signature

Kohlenhydrate und Zucker


Dieses tiefgreifende Verständnis der Kohlenhydrat- und Zuckeranteile auf den Nährwertetiketten hilft dir dabei, gesündere Ernährungsentscheidungen zu treffen und deine Energie über den Tag verteilt stabil zu halten. 


Kohlenhydrate sind eine der Hauptenergiequellen für deinen Körper und unerlässlich für eine ausgewogene Ernährung. Auf den Nährwertetiketten werden sie oft in zwei Kategorien unterteilt: Gesamtkohlenhydrate und "davon Zucker". Diese Unterscheidung ist entscheidend, um deine Ernährung effektiv zu managen, besonders wenn du auf deinen Zuckerkonsum achten möchtest. 


Gesamtkohlenhydrate: 

Diese Kategorie umfasst alle Kohlenhydratarten in einem Lebensmittel, einschließlich Stärken, Ballaststoffen und Zuckern. Komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und stärkehaltigem Gemüse vorkommen, werden langsamer verdaut, was eine gleichmäßigere und länger anhaltende Energieversorgung ermöglicht. Diese sind besonders nützlich, wenn du langanhaltende Sättigung suchst oder einen stabilen Blutzuckerspiegel halten möchtest. 


Davon Zucker:

Hierbei handelt es sich um die Menge der einfachen Zucker, die schnell in deinen Blutkreislauf aufgenommen werden und deinen Blutzuckerspiegel rasch ansteigen lassen. Es ist wichtig zu wissen, dass "davon Zucker" sowohl zugesetzte Zucker als auch natürlich vorkommende Zucker wie die in Früchten (Fruchtzucker) und Milch (Laktose) beinhaltet. Ein Produkt kann daher Zucker enthalten, selbst wenn es als "zuckerfrei" beworben wird, was häufig Verwirrung stiftet. Dies liegt daran, dass "zuckerfrei" oft nur bedeutet, dass kein zusätzlicher Zucker zugesetzt wurde, natürliche Zuckerquellen jedoch weiterhin vorhanden sind. 


Zucker und Gewichtsmanagement:

Wenn du deinen Zuckerkonsum reduzieren möchtest, um Gewicht zu verlieren oder deine allgemeine Gesundheit zu verbessern, ist es sinnvoll, Lebensmittel mit niedrigem "davon Zucker"-Wert zu wählen. Besonders verarbeitete Lebensmittel und Getränke können hohe Mengen an zugesetzten Zuckern enthalten, die nicht nur zu Gewichtszunahme führen, sondern auch das Risiko für Gesundheitsprobleme wie Typ-2-Diabetes und Herzkrankheiten erhöhen. 


Ballaststoffe sind auch Kohlenhydrate: 

Ballaststoffe, die in der Gesamtkohlenhydratanzahl enthalten sind, spielen eine wichtige Rolle für die Verdauung und können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und den Darm gesund zu halten. Ein hoher Ballaststoffgehalt kann auch den Blutzuckerspiegel stabilisieren, was besonders wichtig ist, wenn du Diabetes hast oder vorbeugen möchtest. 


Täglicher Kohlenhydrate- und Ballaststoffebedarf: 

Kohlenhydrate:


  • Die Zufuhr sollte etwa 45% bis 65% der gesamten Tageskalorien ausmachen

  • Vorzugsweise aus komplexen Kohlenhydraten (Vollkornprodukte, Gemüse, Früchte) und nicht aus einfachen Zuckern


Ballaststoffe:


  • Frauen: ca. 25 Gramm pro Tag

  • Männer: ca. 38 Gramm pro Tag


Praktische Tipps:

Um deine Kohlenhydrataufnahme zu steuern, beginne damit, mehr Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und unverarbeitete Lebensmittel in deine Ernährung zu integrieren. Diese Lebensmittel liefern nicht nur Energie in Form von Kohlenhydraten, sondern auch wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe, die dein Körper benötigt. Achte beim Einkaufen auf die Etiketten und bevorzuge Produkte mit einem niedrigen "davon Zucker"-Wert und hohen Ballaststoffanteil. 


Auswahl an gesunden ungesättigten Fetten, Omega-3: Fisch, Avocado, Oliven, Nüsse und Samen
Auswahl an gesunden ungesättigten Fetten | Foto: oleksandranaumenco von Canva

Fett und gesättigte Fettsäuren


Lerne die verschiedenen Fettarten kennen, die in den Lebensmitteln enthalten sind, die du isst. Diese Informationen werden dir nicht nur helfen, deine allgemeine Gesundheit zu verbessern, sondern auch dabei unterstützen, gezielte Bedürfnisse wie Cholesterinsenkung und Herzgesundheit besser zu managen. 


Fett ist ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung, aber nicht alle Fette sind gleich. Auf Nährwertetiketten findest du häufig Angaben zu „Fett“ und „davon gesättigte Fettsäuren“. Ein besseres Verständnis darüber, was diese Werte aussagen und wie sie deine Gesundheit beeinflussen, ermöglicht es dir, deine Ernährung weiser zu gestalten. 


Gesamtfett: 

Dies ist die Gesamtmenge aller Fette in einem Lebensmittel. Fette liefern mehr als doppelt so viel Energie pro Gramm wie Kohlenhydrate oder Proteine, was sie zu einer dichten Energiequelle macht. Sie sind essenziell für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (wie Vitamin A, D, E und K) und für die Herstellung von wichtigen Hormonen. Es ist also wichtig, Fette nicht komplett aus deiner Ernährung zu streichen, sondern die richtigen Arten in angemessenen Mengen zu wählen. 


Gesättigte Fettsäuren:

Gesättigte Fette finden sich häufig in tierischen Produkten wie Butter, Käse und rotem Fleisch sowie in einigen pflanzlichen Ölen. Im Übermaß konsumiert, können sie das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut erhöhen, was das Risiko für Herzkrankheiten steigern kann. Die Empfehlung ist, den Anteil gesättigter Fette an deiner Gesamtfettaufnahme niedrig zu halten. 


Ungesättigte Fette:

Im Gegensatz dazu stehen ungesättigte Fette, die in zwei Haupttypen unterteilt sind: einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fette. Diese finden sich in pflanzlichen Ölen (wie Olivenöl und Rapsöl), Nüssen, Samen und Fischen. Sie können helfen, das "gute" HDL-Cholesterin zu erhöhen. Das Hinzufügen dieser Fettarten zu deiner Ernährung, anstelle von gesättigten Fetten, kann deiner Gesundheit zugutekommen. 


Transfette:

Eine weitere Fettart, die du meiden solltest, sind Transfette. Sie entstehen bei der industriellen Härtung von Ölen und finden sich in vielen Fertigprodukten und Fast Food. Transfette können das "schlechte" LDL-Cholesterin erhöhen und das "gute" HDL-Cholesterin senken. Glücklicherweise sind sie auf Nährwertetiketten oft angegeben, sodass du sie leicht vermeiden kannst. 


Täglicher Fettbedarf: 

  • Gesättigte Fette: Weniger als 10% der täglichen Kalorienaufnahme

  • Transfette: So gering wie möglich halten

  • Einfach- und mehrfach ungesättigte Fette sollten bevorzugt werden


Praktische Tipps:

Versuche, den Anteil gesättigter Fette in deiner Ernährung zu reduzieren und stattdessen mehr ungesättigte Fettsäuren zu integrieren. Anstelle von Butter oder Schmalz zum Kochen kannst du beispielsweise Olivenöl oder Rapsöl verwenden. Achte auch darauf, regelmäßig Fisch zu essen, der reich an Omega-3-Fettsäuren ist, und integriere Nüsse und Samen in deine Snacks oder Mahlzeiten für zusätzliche gesunde Fette. Lies die Angaben zu gesättigten Fettsäuren auf den Verpackungen und wähle Lebensmittel, die niedrige Werte aufweisen, um dein Risiko für Herzkrankheiten zu minimieren. 


Proteinreiche Erdbeer Chia Pudding in Glas, gemacht mich Mandelmilch
Proteinreiche Erdbeer Chia Pudding - annastories von Canva

Eiweiß (Protein)

 

Die Proteine sind echte Allrounder in deiner Ernährung. Es geht weit über das Muskelwachstum hinaus und ist ein Held in vielen Kapiteln deiner Gesundheitsgeschichte. In diesem Abschnitt erfährst du, wie Protein deinen Körper beim Training unterstützt, deine Zellen kräftig hält und dein Immunsystem stärkt. Ganz nebenbei zeigen wir dir, wie eine kluge Proteinaufnahme dein Wohlbefinden steigert und wie du mit leckeren Proteinquellen deinen Tag bereichern kannst. 


Protein ist ein grundlegender Baustein deines Körpers und spielt eine zentrale Rolle bei der Bildung und Reparatur von Muskeln, Haut, Haaren und anderen Körperteilen. Es ist auch wichtig für die Produktion von Enzymen und Hormonen, die viele körperliche Prozesse steuern. 


Bedeutung von Protein: 

Jede Zelle in deinem Körper benötigt Protein, um zu funktionieren. Es hilft nicht nur beim Aufbau und Erhalt von Muskelmasse, sondern ist auch entscheidend für die Immunabwehr und die Zellregeneration. Wenn du trainierst, benötigt dein Körper ausreichend Protein, um die Muskeln zu reparieren und zu stärken, die während des Trainings beansprucht werden. 


Tierische und pflanzliche Proteine: 

Proteinquellen können tierisch oder pflanzlich sein. Tierische Proteine (wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte) enthalten alle essentiellen Aminosäuren, die dein Körper nicht selbst herstellen kann. Pflanzliche Proteine (wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen) sind ebenfalls reich an Nährstoffen und bieten zusätzliche gesundheitliche Vorteile, wie Ballaststoffe und weniger gesättigte Fette. 


Aminosäuren:

Proteine sind aus Aminosäuren aufgebaut, den Bausteinen, die wichtig für viele Funktionen im Körper sind. Es gibt 20 verschiedene Aminosäuren, und obwohl dein Körper viele davon selbst herstellen kann, gibt es neun sogenannte essentielle Aminosäuren, die du durch deine Ernährung aufnehmen musst. Eine vielfältige Ernährung hilft, alle notwendigen Aminosäuren zu bekommen. 


Täglicher Proteinbedarf: 

  • Durchschnittlich 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für Erwachsene, es hängt aber von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deines Alters, Geschlechts, Gewichts und deiner Aktivitätsstufe.

  • Dies bedeutet, dass eine Person, die 70 kg wiegt, etwa 56 Gramm Protein täglich benötigen würde.

  • Menschen, die aktiv sind oder Muskeln aufbauen möchten, sowie ältere Erwachsene benötigen möglicherweise mehr Protein.


Praktische Tipps: 

Um sicherzustellen, dass du genug Protein erhältst, integriere eine Vielzahl von Proteinquellen in deine Mahlzeiten. Zum Beispiel, starte deinen Tag mit einem proteinreichen Frühstück wie einem Smoothie mit griechischem Joghurt oder einem Omelett mit Gemüse. Snacks wie Nüsse oder ein Chia-Pudding können ebenfalls helfen, deinen Proteinbedarf über den Tag verteilt zu decken. 


Salz mit Thymian auf einem alten Holztisch
Salz | Foto: S847 von Getty Images Pro

Salz


Leider muss ich gestehen, dass ich sehr gerne salzige Speisen esse. Meine Kinder, besonders meine Tochter, necken mich ständig damit, dass ich alles salze, bevor ich es überhaupt probiert habe, weil ich finde, dass alles ohne Salz geschmacklos ist. Jetzt, wo ich dir diesen kleinen Leitfaden schreibe, wird mir wieder klar, dass ich meine Essgewohnheiten noch weiter ändern muss. Vor allem, weil mein geliebter Mann mit hohem Blutdruck zu kämpfen hat. Da er bei uns der Koch ist und natürlich immer so kocht, dass es mir besonders gut schmeckt, neigt er dazu, die Gerichte etwas salziger zu zubereiten. Um seiner Gesundheit willen habe ich beschlossen, ab sofort auch meinen täglichen Salzkonsum zu reduzieren.


Salz, chemisch als Natriumchlorid bekannt, ist ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung, der die Funktion von Nerven und Muskeln unterstützt und dabei hilft, den Flüssigkeitshaushalt des Körpers zu regulieren. Jedoch kann ein übermäßiger Salzkonsum zu hohem Blutdruck führen, was das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle erhöht. 


Salzkonsum und Gesundheit: 

Zu viel Salz in der Ernährung erhöht den Blutdruck, weil es den Körper dazu bringt, mehr Wasser zurückzuhalten, was den Druck auf die Blutgefäße erhöht. Eine Senkung des Salzkonsums kann helfen, den Blutdruck zu normalisieren und das Risiko für Herzerkrankungen zu reduzieren. 


Lesen von Nährwertetiketten: 

Auf den Nährwertetiketten ist der Salzgehalt oft in Gramm angegeben. Dies ist besonders wichtig für Fertiggerichte, Brot, Snacks und Saucen, die oft überraschend hohe Salzmengen enthalten. 


Würzen ohne Salz: 

Um den Geschmack unserer Mahlzeiten zu erhalten, ohne zu viel Salz zu verwenden, kannst du mit Kräutern und Gewürzen experimentieren. Basilikum, Oregano, Rosmarin und Thymian bieten großartige Möglichkeiten, Speisen schmackhaft zu machen, ohne die Gesundheit zu gefährden. 


Täglicher Salzbedarf: 

Nicht mehr als 2300 mg Natrium pro Tag (etwa 1 Teelöffel Salz), wobei einige Richtlinien, wie die der American Heart Association, empfehlen, unter 1500 mg zu bleiben, besonders für Personen mit erhöhtem Blutdruckrisiko.


Praktische Tipps: 

Eine der besten Maßnahmen, ist die Verwendung eines Salz-Ersatzes für das Kochen, der den Natriumgehalt reduziert und gleichzeitig das Aroma erhält. Auch das regelmäßige Lesen von Produktetiketten und die bewusste Entscheidung, frische statt verarbeiteter Zutaten zu verwenden, kann dir helfen, den Salzkonsum erheblich zu reduzieren. 


2 Frauen bei einer Vitalfeld Technologie Sitzung
Vitalfeld-Balance Sitzung bei Vitalzone

Wie Zahlen und Körperreaktionen zusammengehören


Die Auseinandersetzung mit Ernährung und körperlichen Reaktionen begleitet mich schon seit vielen Jahren. In meiner Arbeit mit der Vitalfeld-Technologie beschäftige ich mich täglich mit der Frage, warum Menschen auf dieselben Einflüsse – auch auf Lebensmittel – völlig unterschiedlich reagieren.


Zu Beginn dieses Blogs habe ich erwähnt, dass ich seit einigen Jahren sehr darauf achte, was und warum ich esse. Wenn du den Grund dafür erfahren möchtest, ich empfehle dir den “Meine Geschichte” Blogartikel zu lesen. Hier erzähle ich ganz offen von meinen Krankheiten und wie ich mich aus diesem ungesunden Zustand herausgezogen habe. 


Die Nährwerttabelle ist in diesem Zusammenhang kein Ausgangspunkt, sondern eine praktische Ergänzung im Alltag. Sie hilft dabei, das, was man körperlich oder energetisch bereits wahrnimmt, auch beim Einkaufen bewusster einzuordnen.


Während die Vitalfeld-Messung zeigt, wie ein System auf bestimmte Belastungen reagiert, geben Nährwertangaben Hinweise darauf, womit der Körper im täglichen Leben konfrontiert ist. Diese Kombination aus Wahrnehmung, Messung und alltagstauglichen Informationen hilft, Zusammenhänge nicht nur zu spüren, sondern auch einzuordnen.



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Zum Schluss 


Die Zahlen auf der Rückseite einer Verpackung sind kein Feind – sie sind eine Einladung, genauer hinzusehen. Je besser du verstehst, was du isst, und je achtsamer du wahrnimmst, wie dein Körper reagiert, desto leichter wird es, Entscheidungen zu treffen, die sich wirklich gut anfühlen.


Manchmal braucht es keine radikale Ernährungsumstellung – sondern einfach mehr Klarheit.


Danke, dass du dabei warst! Bleib neugierig und nutze dein neues Wissen, um voll durchzustarten.



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Kleiner aber wichtiger Hinweis


Bitte beachte, dass die in diesem Artikel angegebenen Werte und Empfehlungen lediglich allgemeine Richtlinien darstellen. Ich bin kein zertifizierter Ernährungsberater, und diese Informationen stellen keine individuelle Ernährungsberatung dar. Sie dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Jeder Körper ist einzigartig, und die Bedürfnisse können stark variieren.


Ich empfehle daher, bei spezifischen Ernährungsfragen oder gesundheitlichen Bedenken einen qualifizierten Ernährungsberater oder Mediziner zu konsultieren. Nur ein Fachexperte kann dir eine Beratung bieten, die auf deine persönlichen Umstände abgestimmt ist.

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